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| Hommage an Douglas Adams |
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| Geschrieben von: Administrator |
| Dienstag, den 13. Oktober 2009 um 09:27 Uhr |
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Seit 2001 ist er nun schon tot. Douglas Adams hat mich mit seinen Büchern stark geprägt. Wie viele andere lernte ich zunächst die „Per Anhalter durch die Galaxis“-Trilogie (in fünf Bänden!) kennen und schätzen. Erst später entdeckte ich Schätze wie „Die letzten ihrer Art“ (im Original treffender „Last chance to see“) und die Dirk Gently-Serie. Es ist wirklich bedauerlich, dass der mit einem derart scharfen Verstand und herrlichem Humor ausgestattete Autor schon im Alter von 49 Jahren gestorben ist. Gerne würde ich mehr aus seiner Feder (hoppla, will sagen seinem geliebten Mac) lesen.
Lieben lernte ich Douglas Adams auch für seine klaren Standpunkte in Bezug auf Religion. In der Anhalter-Serie gibt es zahlreiche witzige Anspielungen. In einem Interview für das Magazin „American Atheist“ (27, Nr. 1) fasst er prägnant zusammen, was mir in Bezug auf die christliche Religion am Herzen liegt. Gefragt, ob es nicht sicherer wäre, sich einen agnostischen Standpunkt zu eigen zu machen, um in unwahrscheinlichen Fall, dass es doch einen Gott gibt nicht in der Hölle zu landen antwortet er: „If it turns out that I´ve been wrong all along, and there is in fact a god, and if it further turned out that this kind of legalistic, cross-your-fingers-behind-your-back, Clintonian hair-splitting impressed him, then I think I would choose not to worship him anyway.“ Dieses Zitat halte ich gerne Menschen entgegen, die der Meinung sind, dass nur Religion die Menschen zu ethischem handeln bewegt. Es gibt tatsächlich Menschen, die behaupten, das nur die Religion mit ihren Verboten und Regeln die Menschen davon abhält zu vergewaltigen, zu plündern oder zu morden. Vor solchen Menschen habe ich ein wenig Angst. Denn was heißt das im Umkehrschluss? Sie benehmen sich nicht „gut“, weil sie davon überzeugt sind – sondern nur weil sie Angst vor der Strafe Gottes und einem Platz in der Hölle haben? Auweia. Ich kann mich auch ohne Angst vor Bestrafung benehmen. Nein. Mit dem Gedanken an eine wie auch immer geartete Gottheit kann ich mich nicht anfreunden. Insbesondere der christliche Gott ist es gar nicht wert, angebetet zu werden. Allen, die an den christlichen Gott glauben, empfehle ich dringend die Lektüre der Bibel. Kann man sich eine widerlichere Person als den Gott des Alten Testaments vorstellen? Ich habe meine Zweifel. Jahwe ist frei nach Richard Dawkins („Der Gotteswahn“, S. 45) „eifersüchtig, und auch noch stolz darauf; ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker; ein rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.“ Das alles sind keine Erfindungen von Dawkins. Das findet der geneigte Leser in dem „heiligen Buch“. Wer jetzt auf das viel „bessere“ Neue Testament verweist, kann hier übrigens gerne mehr lesen. Bildnachweis: Pressefoto von Jill Furmanovsky von der offiziellen Webseite http://www.douglasadams.com |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. Oktober 2009 um 09:58 Uhr |
Zufallszitat
Genügt es nicht zu sehen, dass ein Garten schön ist, ohne dass man auch noch glauben müsste, dass Feen darin wohnen?
Douglas Adams




