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| Die Finanzen von 82 Millionen Menschen |
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| Geschrieben von: Administrator |
| Dienstag, den 03. November 2009 um 19:05 Uhr |
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Da muss extra ein niederländischer Journalist auf eine Pressekonferenz kommen, um die Ernennung von Wolfgang Schäuble zum Bundesfinanzminister kritisch zu hinterfragen. Scheinbar hatte niemand anderes die Spendenaffäre der Ära Kohl unter maßgeblicher Beteiligung des Rüstungslobbyisten Karlheinz Schreiber mehr auf dem Schirm.
Was damals passierte, soll hier nicht zur Gänze aufgeführt werden (siehe für mehr Informationen auch http://de.wikipedia.org/wiki/CDU-Spendenaff%C3%A4re). Allerdings lohnt es sich doch, die Rolle von Wolfgang Schäuble nochmals zu betrachten. Immerhin soll er künftig über die Staatsfinanzen wachen. Im Jahr 1994 erhielt Schäuble von Karlheinz Schreiber 100.000 DM in Bar, die niemals als Parteispende verbucht wurden. Schäuble gab nach Bekanntwerden der Affäre an, er habe vergessen, dass Herr Schreiber ihm das Geld gegeben hatte. Nun gibt es diesbezüglich zwei Möglichkeiten: entweder arbeitet Wolfgang Schäubles Gedächtnis weniger gut als das der meisten anderen Menschen – oder er konnte sich sehr wohl erinnern und hat gelogen. Dann würde der Fall aber schnell in die Nähe von Korruption geraten. Außerdem gibt es noch widersprüchliche Aussagen zu der Sache von Wolfgang Schäuble und der damaligen CDU-Schatzmeisterin Brigitte Baumeister. Kurz zusamengefasst schieben sich beide gegenseitig den schwarzen Peter zu. Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen beide verliefen im Sande.
Da muss extra ein niederländischer Journalist auf eine Pressekonferenz kommen, um die Ernennung von Wolfgang Schäuble zum Bundesfinanzminister kritisch zu hinterfragen. Scheinbar hatte niemand anderes die Spendenaffäre der Ära Kohl unter maßgeblicher Beteiligung des Rüstungslobbyisten Karlheinz Schreiber mehr auf dem Schirm.
Was damals passierte, soll hier nicht zur Gänze aufgeführt werden (siehe für mehr Informationen auch http://de.wikipedia.org/wiki/CDU-Spendenaff%C3%A4re). Allerdings lohnt es sich doch, die Rolle von Wolfgang Schäuble nochmals zu betrachten. Immerhin soll er künftig über die Staatsfinanzen wachen. Im Jahr 1994 erhielt Schäuble von Karlheinz Schreiber 100.000 DM in Bar, die niemals als Parteispende verbucht wurden. Schäuble gab nach Bekanntwerden der Affäre an, er habe vergessen, dass Herr Schreiber ihm das Geld gegeben hatte. Nun gibt es diesbezüglich zwei Möglichkeiten: entweder arbeitet Wolfgang Schäubles Gedächtnis weniger gut als das der meisten anderen Menschen – oder er konnte sich sehr wohl erinnern und hat gelogen. Dann würde der Fall aber schnell in die Nähe von Korruption geraten. Außerdem gibt es noch widersprüchliche Aussagen zu der Sache von Wolfgang Schäuble und der damaligen CDU-Schatzmeisterin Brigitte Baumeister. Kurz zusamengefasst schieben sich beide gegenseitig den schwarzen Peter zu. Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen beide verliefen im Sande.
Was bleibt ist die Frage, wieso ausgerechnet Wolfgang Schäuble nun Finanzminister werden musste...so recht mag oder kann Angela Merkel selber die Frage übrigens auch nicht beantworten. Das zeigte jedenfalls ihre schmallippige Antwort auf die anfangs genannte Frage des niederländischen Journalisten: |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. Februar 2010 um 21:13 Uhr |



